VDIK-Vorstand fordert schnell wirksame Anreizsysteme zur Minderung der CO2-Emissionen.
In seiner Sitzung am 18. September 2007 hat sich der Vorstand des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) f?r deutliche Anreize zur Erreichung der von der Europ?ischen Kommission noch zu formulierenden Klimaschutzziele ausgesprochen. Nach Auffassung des Vorstandes bieten die VDIK-Mitglieder schon heute mit 223 Modellen bis zu 140 g CO2/km ein ?berragendes Angebot an klimafreundlichen Kraftfahrzeugen. Nun gilt es aber daf?r zu sorgen, dass die B?rger diese sparsamen Fahrzeuge auch kaufen.
VDIK-Pr?sident Volker Lange: "Die Klimaschutzziele der Europ?ischen Kommission k?nnen nur durch gemeinsame Anstrengungen aller Beteiligten erreicht werden. Hierzu m?ssen auch die Mineral?lindustrie, die Reifenhersteller, der Staat durch die Beseitigung von Staus sowie die Autofahrer durch sparsames Fahren ihren Beitrag leisten. Die Autoindustrie ben?tigt zudem mehr Zeit und Planungssicherheit f?r die Erreichung dieser anspruchsvollen Ziele. Wir nehmen Frau Bundeskanzlerin Merkel beim Wort und fordern sie auf, sich daf?r einzusetzen, dass die Einf?hrung einer CO2-basierten Kraftfahrzeugsteuer umgehend und pragmatisch erfolgt. Weitere staatliche F?rderma?nahmen zum Umstieg auf abgas?rmere Fahrzeuge m?ssen so schnell wie m?glich geschaffen werden, um die Kaufzur?ckhaltung der Autofahrer endlich zu beenden."
Die Mitgliedsunternehmen des VDIK unterst?tzen bereits mit der Initiative 'Pro saubere Luft' den schnellen Austausch der alten Stinker gegen Neufahrzeuge mit sauberen und emissionsarmen Antriebskonzepten. Daher begr??t der VDIK ausdr?cklich das zum 01. September 2007 in Kraft getretene F?rderprogramm zur Anschaffung emissionsarmer schwerer Nutzfahrzeuge. Mit einem ?hnlichen Programm zur F?rderung umweltfreundlicher Pkw k?nnte die Bundesregierung kurzfristig einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten.