OPEL Krise: Bundesministerium förderte General Motors mit deutschen Steuer-Geldern
Kanzlerin Angela Merkel ist mit dem Einsatz von Steuer-Geldern zur Rettung von OPEL zögerlich, Wirtschaftsminister zu Guttenberg verweist medienwirksam und verantwortungsbewusst auf den möglichen Fluß der Steuer-Mittel zu General Motors in die USA. Peinlich nur: Die Bundesregierung hat über das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gleich zwei Forschungsvorhaben der Amerikaner mit deutschen Steuer-Geldern finanziert.
Für das Verbundprojekt "Entwicklung von neuen Drahtspritzverfahren für die Beschichtung von Zylinderlaufbahnen von hochaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren" zahlte das BMBF als direkte Projektförderung 425.529 EUR. Das vom Referat 511 genehmigte Vorhaben lief bis zum 31.12.2008 unter dem Profil "Technologie- und Innovationsförderung" des Ministeriums.
Die Steuer-Gelder flossen nach Informationen von LifeGen.de direkt an die General Motors Powertrain - Germany GmbH in Rüsselsheim.
Besonders Pikant: Die Rettung von Opel wird möglicherweise daran scheitern, weil der Konzern nicht mehr über eigene Patente verfügt. www.lifegen.de