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?lpreis-Anstieg

29 Juni, 2007

?l: Preise, Verbrauch und Reserven steigen


2006 hat sich der ?lpreisanstieg fortgesetztt und erreichte mit einem Durchschschnittswert von 65 US-Dollar pro Barrel einen H?chststand, der mehr als zehn Dollar ?ber dem Vorjahreswert lag. Gleichzeitig haben sich die best?tigten Reserven an ?l und Gas erh?ht. Dies geht aus der Studie ?Oeldoroda 2007? hervor, die ExxonMobil am Mittwoch, 27. Juni 2007 in Essen vorgestellt hat.

Die seit Jahren zunehmende Investitionst?tigkeit der ?lgesellschaften haben weitere ?lvorkommen aufgesp?rt. Die sicher best?tigten Reserven stiegen von 175,4 Milliarden Tonnen auf 178,7 Milliarden Tonnen. Dabei handelt es sich ausschlie?lich um die Vorkommen, die durch Bohrungen best?tigt sind und mit heutiger Technik wirtschaftlich gef?rdert werden k?nnen. Die tats?chliche Menge aller vorhandenen Vorkommen ist weit h?her.

Der Gesamtverbrauch an ?l stieg der Studie zu Folge weltweit um ?ber ein Prozent auf 3896 Millionen Tonnen. Die weltweite Erd?lf?rderung lag mit 3942 Millionen Tonnen noch h?her.

Bei Gas wuchsen die Reserven um 1,1 Prozent auf knapp 175 Billionen Kubikmeter. Dabei war der Zuwachs in der GUS mit 3,2 Prozent am st?rksten. Die Welterdgasf?rderung erh?hte sich um 1,4 Prozent auf 2,8 Billionen Kubikmeter; der Verbrauch ist um 1,7 Prozent auf 2,9 Billionen Kubikmeter gestiegen.

Die Preisentwicklung f?r Roh?l und Mineral?lprodukte verlief nicht parallel. W?hrend Roh?l mit Durchschnittspreisen von 73 Dollar pro Barrel in den Monaten Juli und August bisher nicht bekannte Preisspitzen erreichte - zum Teil mussten 78 Dollar pro Barrel der Roh?lsorte Brent gezahlt werden - sank der Preis im Herbst und Winter 2006 wieder ab. Im Januar 2007 erreichte er mit einem Durchschnittswert von 54 Dollar pro Barrel einen Tiefststand, klettere dann aber wieder ?ber die 70- Dollar-Marke trieb.

F?r Europa ist der Rotterdamer Markt ma?geblich. Dort folgten die Benzin- und Dieselpreise zwar den Bewegungen des Roh?lpreises, zeigten aber st?rkere Ausschl?ge nach oben. Der Grund liegt - insbesondere beim Benzin - an der weiterhin starken Importt?tigkeit amerikanischer H?ndler. F?r das Jahr 2006 wird eine Menge von 50 Millionen Tonnen gesch?tzt, die den Weg in die USA gefunden haben, um die dortige Unterdeckung aufgrund fehlender Raffineriestrukturen auszugleichen. Rechnerisch besteht dort bei einem Verbrauch von 940 Millionen Tonnen und einer Raffineriekapazit?t von 864 Millionen Tonnen eine Unterversorgung von knapp 80 Millionen Tonnen.

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