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Auf VW Golf VIII folgt Skoda Octavia IV

30 Oktober, 2019

Kurz nach dem VW den neuen Golf vorgestellt hat, wird Autobauer Skoda den neuen Octavia im kommenden Monat


präsentieren – basiert doch auch die vierte Modellgeneration des Bestsellers aus Tschechien auf dem Dauerbrenner aus Wolfsburg. Debütieren wird der Skoda Ende des Jahres als Combi, da diese Variante bislang zwei Drittel der Verkäufe ausmacht und laut Hersteller der meistverkaufte Kombi Europas ist. Die Limousine soll einige Wochen später folgen.

Der Skoda Octavia ist in allen Dimensionen gewachsen und geizt nicht mit technischer Ausstattung. Der Combi ist zwei Zentimeter länger als der Vorgänger und anderthalb Zentimeter breiter. Der Radstand beträgt weiterhin 2,69 Meter. Der Knieraum im Fond wächst auf 7,8 Zentimeter, das Kofferraumvolumen auf 600 bzw. 640 Liter (Combi). Mit Luftwiderstandsbeiwerten von 0,24 cW (Limousine) bzw. 0,26 cW gehört der Octavia zu den aerodynamischsten Serienfahrzeugen der Welt.

Der Octavia erhält LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten sowie in der Topausführung Voll-LED-Matrix-Licht. Neugestaltet wurden das Lenkrad (zwei Speichen), die Mittelkonsole, die Türverkleidungen und die Instrumententafel, die unterhalb des großen und freistehenden zentralen Multifunktionsdisplays mit einem farblich abgesetzten Bereich die Form des Skoda-Grills aufgreift. Erstmals verfügbar sind besonders rückenfreundliche Ergositze, die auf Wunsch auch über eine Massage- und Belüftungsfunktion verfügen. Ebenfalls optional ist eine Drei-Zonen-Klimaanlage erhältlich. Zudem wird Keyless-go für alle vier Türen angeboten. Außerdem bekommt der Octavia ein Head-up-Display und zwei Zehn-Zoll-Bildschirme, einer davon für das individuell konfigurierbare virtuelle Cockpit. Die Infotainmentsysteme können auch Radio und Fernsehen streamen. Es gibt bis zu fünf USB-C-Ports und auf Wunsch eine 230-Volt-Steckdose im Fond.

Die Bedienung des Direktschaltgetriebes (DSG) erfolgt elektronisch über Shift-by-Wire-Technologie. Statt des bekannten Wählhebels befindet sich in der Mittelkonsole ein neues Bedienmodul mit einer kleinen Wippe für die Auswahl der Fahrstufen R (Rückwärts), N (Neutral) und D/S (Fahren/Sport) sowie darüber einer Taste für den Parkmodus P. Erstmals verfügbar sind ein aktiver Ausweichassistent und ein Ausstiegswarner analog zum Toter-Winkel-Warner.

Die Motorenpalette umfasst Diesel und Benziner, Erdgasantrieb, Mild- und Plug-in-Hybridvariantenen. Letztere soll später bis zu 245 PS (180 kW) leisten. Alternativ zum Serienfahrwerk gibt es ein 15 Millimeter tieferes Sportfahrwerk und ein Schlechtwege-Fahrwerk mit 15 Millimetern mehr Bodenfreiheit. Auf Wunsch ist die adaptive Fahrwerksregelung DCC mit verschiedenen Fahrprofilen. ampnet/jri

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