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Range Rover-Modelle: Auch elektrisch bleiben sie elegante Kletterkünstler

13 März, 2019

Range Rover-Modelle haben ihren ganz eigenen Charakter. Aber jetzt kann sich der Nutzer eines Geschäftswagens sie auch noch schönrechnen, wenn er sich für den neuen Plug-in, den Range Rover P400e entscheidet.


Bisher hätte er sich auf sein Einkommen monatlich ein Prozent des Listenpreises (ca. 120.000 Euro) zurechnen lassen müssen, basierend auf dem Nettobetrag von etwa 103.000 also monatlich gut 1.000 Euro. Nach der neuen Steuerregel, die auch für Plug-ins gilt, sind es nur noch 500 Euro monatlich für die private Nutzung eines Dienstwagens zu versteuern.

Der Anteil der ausschließlich als Geschäftswagen dürfte beim Range Rover überwältigend sein. Deswegen steckt in der neuen Steuerregel ein zusätzlicher Reiz, sich für einen Briten zu entscheiden, wenn er denn in ausreichender Zahl zu den deutschen Händlern kommt. Im vergangenen Jahr hatten die Niederländer den ersten Zugriff auf den ersten elektrifizierten Range Rover. 3000 von ihnen griffen beim P400e zu, bevor die dortigen Steuergeschenke ausliefen. Jetzt sind auch die Deutschen dran. Die werden nicht nur vom Auto selbst und von der Steuerersparnis gelockt, sondern auch von dem guten Gefühl, ein Auto mit politisch korrektem Antrieb zu fahren.

Ein Vier-Zylinder-Turbobenziner der Ingenium-Reihe mit zwei Liter Hubraum liefert zu 404 PS (297 kW) Systemleistung 300 PS (221 kW) zu, der Elektromotor 143 PS (105 kW) an alle vier Räder. Damit beschleunigen Range Rover und Range Rover Sport als Plug-in Hybride in 6,8 bzw. 6,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Sein maximales Drehmoment erreicht der Antrieb mit 640 Newtonmetern (Nm). Der Antrieb stößt im kombinierten Messzyklus (nach WLTP) gerade einmal 72 bzw. 74 Gramm CO2 pro Kilometer aus, was sich aus dem Verbrauchswert von 3,1 bis 3,2 Liter auf 100 km im Durschnitt ergibt. Der Elektromotor wird aus einer 17kWh-Stunden Batterie (Lithiumionen) versorgt. Sie liegt unter dem Gepäckabteil.

Der Hybridantrieb kann auf zwei Arten genutzt werden: im Parallel-Hybrid-Modus als Standardeinstellung oder im Elektromodus. Rein elektrisch können Range Rover und Range Rover Sport Plug-in Hybrid bis zu 48 Kilometer weit fahren, theoretisch bis 137 km/h schnell. Dabei verliert der Plug-in nichts von den sprichwörtlichen Geländeeigenschaften. Das gilt auch für die Zukunft, wenn das Unternehmen ab 2020 für alle Modelle eine elektrifizierte Variante anbieten will. Das nächste Plug-in-Modell wird der Range Rover Evoque sein.

Land Rover verzichtet aber nicht auf den Dieselmotor. So wird in allen Modellen auch ein Sechszylinder Biturbo in drei Leistungsstufen angeboten, dessen einer Turbo ab 500 Umdrehungen pro Minute (U/min) für Druck und damit für frühes Drehmoment, während der zweite Turbo sich bei rund 2000 U/min zuschaltet und für die Power beim Beschleunigen sorgt. Der Drei-Liter-V6 wird in drei Leistungsstufen angeboten:

183 kW (249 PS) und 600 Nm
202 kW (275 PS) und 625 Nm
221 kW (300 PS) bzw. 225 kW (306 PS) und 700 Nm

Alle Motoren des Modelljahrgangs 2019 erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

Der große Diesel steckt auch in zwei Varianten (275 PS und 300 PS) im überarbeiteten Range Rover Velar, dem Vertreter der Mitte im Range Rover-Programm. Außerdem werden zwei Vierzylinder-Benziner mit 250 PS (184 kW) und 300 PS (221 kW) angeboten. Zuwachs erfährt die Palette der Velar-Assistenzsysteme. So kommt hier die Adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Lenkassistent an Bord. Zum Sicherheitspaket zählt außerdem ein weiterentwickelter Notfall-Bremsassistent für hohe Geschwindigkeiten. Rückfahrkamera, Einparkhilfe vorn und hinten, Aufmerksamkeitsassistent, Notfall-Bremsassistent und Spurhalteassistent gehören jetzt zum Serienumfang.
ampnet/Sm

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