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Kastenwagen-Markt: Auch Knaus bringt Kastenwagen auf Volkswagen

15 Januar, 2017

Mit zwei Modellen will Knaus Tabbert den Kastenwagen-Markt aufmischen. Unter der Modellbezeichnung


"Saint & Sinner" stehen auf der CMT 2017 in Stuttgart eine Studie auf der Basis des VW Crafter – und ein gleichnamiges Sondermodell auf Ducato-Basis. Das Außendesign des "Saint & Sinner" ist, ebenso wie beim Sondermodell auf Ducato, in Rot-Weiß gehalten. Damit nehmen die Jandelsbrunner die horizontale Zweifarbigkeit historischer und aktueller Mobile von Volkswagen auch für den Ducato auf.

Da Lust und Laster nach Auffassung der Macher von Knaus Tabbert im Leben oft dicht beieinanderliegen, gaben sie der sechs Meter langen und 2,58 Meter hohen Studie als Erkennungszeichen an den Seiten als Logo "Engel und Teufel" mit. Der Crafter 35 ist mit einem 140 PS leistenden Diesel motorisiert.

Beim Innenraum zeigt sich die Studie konventionell und nimmt sich einen bewährten Grundriss zum Vorbild: Hinter dem Fahrersitz ist eine Zweier-Sitzbank mit Einzelsitzen angeordnet. Zusammen mit den drehbaren Sitzen vorn ergibt sich so eine Sitzgruppe für vier Personen. Mittig auf der Fahrerseite angeordnet findet sich das Bad mit WC und Dusche, gegenüber liegt die Küche mit Zweiflamm-Kocher und halbhoch installiertem Kühlschrank mit 90 Litern Inhalt. Im Heck ist das 144 Zentimeter breite Doppelbett mit Mehrlagen-Kaltschaummatratze untergebracht, über dessen Länge Knaus Tabbert bisher noch keine Angaben macht. Auch die Jandelsbrunner werden wohl auf seitliche Karosserieverbreiterungen setzen, um dem Crafter eine für Erwachsene taugliche Länge der Liegefläche zu erreichen.

Unter dem Querbett mit seinem klappbaren Lattenrosten befindet sich ein variabler Stauraum mit Schränken, der den neuen Kastenwagen im Alltag zum praktischen Transporthelfer macht.

Noch ist der Kastenwagen eine Studie. Diese gibt jedoch schon heute einen Ausblick in die wohl nicht allzu ferne Zukunft bei Knaus Tabbert. Aus Jandelsbrunn verlautet, dass man den neuen Crafter demnächst in weiteren Aus- und Aufbau-Versionen anbieten werde.

Saint & Sinner – als Serienfahrzeug

Wer auf Lust und Laster steht, kann schon heute das Sondermodell in zwei Grundrissen (600 MQ und 630 ME) auf Basis des Fiat Ducato bestellen. Wie bei der Studie, ist die Außenlackierung an der Gürtellinie horizontal unterteilt: Unten rot, oben weiß. Die individuelle Farbkombination setzt sich im mit Ambiente-LED-Beleuchtung illuminierten Innenraum fort, der in Kirschrot, Phonoschwarz und Grauweiß Farbakzente setzt. Die Polster sind mit Leder bezogen, auf den Kopfstützen ist das Markenlogo eingestickt.

Der Möbelbau ist in Vollkorpus-Bauweise gehalten, die Metallscharniere sind federverstärkt, die Auszüge kugelgelagert, die Oberflächen pflegeleicht dank CPL-Beschichtung (Continuous Pressure Laminate). Statt eines festen Bads lässt sich optional ein üppigeres Raumbad mit separater Duschkabine ordern. Der halbhoch angeordnete 90 Liter fassende Kühlschrank bietet genügend Stauraum für leckeren Nachschub.

Bei beiden Grundrissen ist als Option ein Heckbett mit Hubmechanismus zu bekommen. Zusätzlich kann ein weiteres Hubbett vorn geordert werden. Im 630 ME sind zwei klappbare Einzelbetten längs hinten angeordnet. ampnet/gp

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