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Hohes Spritspar-Potenzial bei Sattelzügen

08 März, 2016

Mit wenig Aufwand viel Sprit sparen: Dass das bei Lastwagen funktioniert, hat jetzt das Projekt "Efficiency Run" gezeigt. Der Ansatz zur Nutzung dieses Potenzials liegt in der Optimierung des Fahrzeugs insgesamt und nicht nur der Zugmaschine. Bis zu 17 Prozent weniger Verbrauch sind schon


heute möglich - und das "auf wirtschaftlicher Basis", so die Projektbeteiligten von Daimler Trucks.
Die Testreihe hatten die Stuttgarter zusammen mit deutschen Logistik-Unternehmen durchgeführt. Die Trucks waren dabei auf typischen Routen mit üblichen Beladungen unterwegs. Bei den "Spar-Versionen" handelte es sich um Actros-Sattelzugmaschinen mit vorausschauendem Tempomaten. Als Trailer kamen gewichtsoptimierte Modelle zum Einsatz, die so schon am Markt verfügbar sind. Leichtlauf-Reifen rundeten die Optimierung der Fahrzeuge ab.
Bei den Vergleichsmessungen mit nicht optimierten Lkw ergaben sich bei den normal langen Gespannen Sprit- und Abgas-Einsparungen von 14 Prozent, bei den Langversionen sogar von 17 Prozent.
"Damit ist bewiesen:
Wenn wir den Verbrauch und die CO2-Emissionen deutlich weiter senken wollen, dürfen wir nicht nur beim Motor ansetzen", so Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard. "Dann müssen wir die Kräfte bündeln und auch Reifen, Auflieger und andere wichtige Komponenten einbeziehen." Nur so sei das Spar-Ziel auf bezahlbare Art und Weise realisierbar.
Bernhard nutzte die Gelegenheit, um noch einmal für die Vorzüge der sogenannten "Gigaliner" zu werben:
"Unser Test bestätigt zudem die Formel, dass zwei Lang-Lkw die Transportaufgaben von drei konventionellen Sattelzügen erbringen können - und zwar wesentlich effizienter und Ressourcen-schonender." mid/rhu
Bildquelle: Daimler, Bildunterschrift: mid Stuttgart - Kraftstoff sparen und die Umwelt schonen: Der Ansatz dafür liegt laut Daimler Trucks in der Optimierung des Fahrzeugs insgesamt und nicht nur der Zugmaschine.

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