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Sommerreifen Test 205/55 R16 - Der Preis ist heiß

16 Februar, 2015

Im Sommerreifen Test 2015 wurden zwölf verschiedene Reifen des häufig eingesetzten Formats 205/55 R16 nach folgenden Kriterien gewertet: Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umwelt. Dabei schnitten die billigsten Pneus beim Bremsen auf nasser Fahrbahn am schlechtesten ab.


Reifen: Premium zahlt sich auf Nässe aus
Der Preis der Pneus ist heiß. Aber gilt das auch für die Qualität der neuen Sommerreifen? Zwölf verschiedene Reifen für die Kompaktklasse hat der ACE Auto Club Europa mit Fachleuten der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) jetzt getestet. Das Resultat könnte Schnäppchenjägern zu denken geben: Denn wer in der Kompaktklasse auf günstige Reifen setzt, muss insbesondere bei nasser Fahrbahn mit längeren Bremswegen rechnen. So fasst der Autoclub die Prüfungsergebnisse der Sommerreifen im häufig eingesetzten Format 205/55 R 16 zusammen.
Getestet und bewertet wurde nach den Kriterien Sicherheit, Umwelt und Wirtschaftlichkeit. Dabei schnitten die billigsten Reifen beim Bremsen auf nasser Fahrbahn am schlechtesten ab. Die höchsten Sicherheitsreserven wiesen die teuersten Reifen auf. Nur bedingt empfehlenswert sind laut ACE und GTÜ wegen des schlechten Abschneidens in der Nässeprüfung die Fabrikate Cooper ZEON CS6 und der Yokohama BluEarth-A AE-50. Beide Reifen bieten laut GTÜ-Einschätzung ganz schlechte Aquaplaningeigenschaften und ungenügende Haftung auf nasser Fahrbahn: Sie sind technisch nicht auf der Höhe der Zeit, urteilten die Experten.
Testsieger ist der Goodyear Efficient Grip Performance, knapp vor dem Continental Premium Contakt5, dem Dunlop Sport BluResponse und dem Pirelli Cinturato P7 blue. Diese Premiumreifen kosten im Vierersatz zwischen 358 Euro und 416 Euro. Im Mittelfeld landeten die Pneus Apollo Alnac 4G, Fulda EcoControl HP, Kumho ECSTA HS51, Nexen N'blue HD Plus, Nokian Line und Toyo Proxes CF 2 mit einer Preisspanne von 268 Euro bis 316 Euro.
Übrigens: Auch im Motorsport steht der Reifen-Sommer vor der Tür. Den Anfang macht die Formel-1-Weltmeisterschaft am 15. März in Melbourne in Australien. In der "Königsklasse" ist Pirelli nach dem Ausstieg von Michelin schon seit Jahren der alleinige Ausrüster. Auch im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) gibt es bei den Gummis einen Monopolisten: Dort rollen die Rennwagen von Audi, BMW und Mercedes-Benz ausschließlich auf Hankook-Reifen über die Pisten. Bis zum ersten Rennen müssen sich die Fans allerdings noch ein wenig gedulden: Der DTM-Startschuss fällt am 3. Mai in Hockenheim. mid/wp

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