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CO2-Simulation mit höherer Dieselsteuer

04 März, 2014

was passiert, wenn sich Diesel- und Benzinpreis in ihrer Preisrelation umkehren, weil sich die Besteuerung ändert?


Der Straßengüterverkehr soll klimafreundlicher werden. Die Universität Magdeburg arbeitet an einem Simulationsmodell als Steuerungsinstrument. So soll die Wirkung der Kraftstoffsteuer und des CO2-Zertifikatehandels auf die Entwicklung der CO2-Emissionen des Straßengüterverkehrs als umweltökonomische Instrumente untersucht werden.
Ist also das wirtschaftspolitische Ideal des Handelns mit CO2-Zertifikaten eine sinnvolle Lösung für den Straßengüterverkehr? Oder ist doch die Kraftstoffsteuer ein geeignetes Mittel? Und was passiert, wenn sich Diesel- und Benzinpreis in ihrer Preisrelation umkehren, weil sich die Besteuerung ändert? Diese Frage wollen Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit Simulationsmodellen beantworten, die sie derzeit als wirksame Steuerungsinstrumente für einen klimafreundlichen Straßengüterverkehr entwickeln.
In dem zweijährigen Forschungsprojekt "Combined Emission Controlling Instruments for Road Freight Transport" arbeiten die Ingenieure am Institut für Logistik und Materialflusstechnik gemeinsam mit Experten aus der Praxis. Das Ziel ist es, belastbare Daten und Aussagen für praktische Fragestellungen bezüglich CO2-Emissionen zu gewinnen. Im Analysefokus stehen dabei kleine und mittelgroße Transport-Dienstleistungsfirmen des deutschen Straßengüterverkehrs. Diese sollen künftig einen ökonomischen Anreiz erhalten, ihren Verbrauch so weit zu reduzieren, dass im Idealfall die gesamten CO2-Emissionen des Sektors den klimapolitischen Zielen entsprechen. mid/wop

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