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Oldtimerzulassung: Oldtimer im Schilderwald

18 April, 2013

Hier finden Sie Tipps zur Oldtimerzulassung, denn das H-Kennzeichen ist nicht bei jedem Oldtimer die kostengünstigste Lösung. Fiat 500-Oldtimer mit diesem zu bestücken, lohnt sich steuerlich nicht: Die normale Kfz-Steuer, die nach Hubraum


berechnet wird, beträgt bei dem Modell 126,80 Euro, die pauschale Besteuerung, die beim H-Kennzeichen angewandt wird, ist mit 191 Euro deutlich teurer. Gleiches gilt für alle klassischen Fahrzeuge mit weniger als 650 Kubikzentimetern Hubraum. Allerdings sollten sich Besitzer darüber im Klaren sein, merkt der TÜV in seinen Spar-Ratschlägen an, dass historische Fahrzeuge mit normalem Nummernschild nur dann in Umweltzonen einfahren dürfen, wenn sie eine grüne Plakette tragen. Sie müssen also mit Katalysator oder Feinstaubfilter ausgerüstet sein, was bei vielen Modellen aber nicht möglich ist. Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, das bei einem Fahrzeugalter von 30 und mehr Jahren nach einer positiv abgeschlossenen technischen Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung zugeteilt wird, dürfen die Sperr-Verkehrszeichen hingegen ignorieren.
Für Privatleute, die einen Oldtimer ihr Eigen nennen, ist die rote 07-er-Nummer interessant, die seit 2007 nur noch für Fahrzeugveteranen ausgegeben wird, die 30 und mehr Jahre auf dem Buckel haben. Dieses Schild erlaubt allerdings nur Probe- oder Prüfungsfahrten durch Kfz-Sachverständige, Überführungsfahrten sowie Fahrten zur Werkstatt bzw. Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen samt An- und Abfahrten in Deutschland. Im Ausland sei die Rechtslage jedoch unklar, warnt der TÜV, der noch ein weiteres Schild im Angebot hat: Das Kurzzeit-Kennzeichen. Dieses kann bei Probe- oder Überführungsfahrten zum Einsatz kommen; was aber nicht änger als fünf Tage gilt. gfm/mid

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