Aktuelle News
 

Konzeptauto Chevrolet Volt : Tankstopps beinahe ?berfl?ssig

08 Januar, 2007

Chevrolet Volt: Elektro-Konzeptfahrzeug von GM k?nnte Tankstopps fast ?berfl?ssig machen. Das Konzeptauto Chevrolet Volt k?nnte Fahrten zur Tankstelle beinahe ?berfl?ssig machen. Die Limousine mit progressivem,
athletischem Design und Platz f?r vier Personen stellt die erste
Anwendung eines GM-Elektroantriebs der neuen Generation dar. Als
Energiequelle dient eine Batterie, bei Bedarf erzeugt ein Benzinmotor
zus?tzlichen Strom, um die Reichweite zu erh?hen. Laut GM Vice
Chairman Robert A. Lutz profitiert der Chevy Volt von der Erfahrung
bei der Einf?hrung des EV1 im Jahr 1996, mit der GM den Startschuss
f?r den Markt f?r moderne Elektrofahrzeuge gab.


"Der EV1 war seinerzeit der Ma?stab in Sachen Batterietechnologie", erkl?rt Lutz, "doch hatten Elektrofahrzeuge generell ihre Grenzen. Reichweite sowie Raumangebot f?r Passagiere oder Gep?ck waren limitiert, Bergauffahrten oder die Benutzung der Klimaanlage f?hrten zur raschen Entladung der Batterie. Au?erdem gab es keine Vorrichtung, um auch bei niedriger Batterieladung noch nach
Hause zu kommen. Der Chevrolet Volt ist eine neue Art von
Elektrofahrzeug. Er geht das Problem der Reichweite an und bietet
gen?gend Platz f?r seine Passagiere und ihr Gep?ck. Man kann
bedenkenlos bergauf fahren oder die Klimaanlage anschalten."

Der Chevrolet Volt kann durch Anschluss an eine gew?hnliche
Steckdose (USA: 110 V) f?r etwa sechs Stunden pro Tag voll aufgeladen
werden. Mit einer voll geladenen Lithium-Ionen-Batterie verf?gt der
Volt bei rein elektrischem Betrieb ?ber eine Reichweite von mehr als
60 Kilometern im Stadtverkehr. Wenn die Batterie entladen ist,
erzeugt ein 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenzinmotor mit konstanter
Drehzahl Strom, um sie wieder aufzuladen.

Die Folge ist laut Lutz ein geringerer Kraftstoffverbrauch bei
h?herer Reichweite: "Angenommen, Sie wohnen bis zu 50 Kilometer von
Ihrem Arbeitsplatz entfernt (100 Kilometer hin und zur?ck) und w?rden
Ihr Fahrzeug jeden Abend oder w?hrend der Arbeit aufladen, h?tten Sie
einen Spritverbrauch von 1,6 Liter pro 100 Kilometer. Mehr als die
H?lfte aller Amerikaner wohnen weniger als rund 30 Kilometer von
ihrer Arbeit entfernt (60 Kilometer hin und zur?ck). In diesem Fall
k?nnte es sogar sein, dass Sie w?hrend des gesamten Autolebens keinen
einzigen Tropfen Benzin verbrauchen."

Sollte der Fahrer vergessen, sein Fahrzeug aufzuladen oder damit
in Urlaub fahren, verbraucht der Volt im reinen Benzinbetrieb
lediglich 4,7 Liter pro 100 Kilometer dank seines effizienten Motors
zur Stromerzeugung. Dabei erh?ht sich die Reichweite auf bis zu 1.030
Kilometer - mehr als doppelt so weit wie bei herk?mmlichen
Fahrzeugen.

Zus?tzlich wurde der Chevrolet Volt auch f?r den Betrieb mit E85
ausgelegt, einer Mischung aus 85 Prozent Ethanol und 15 Prozent
Benzin.

Ein technischer Durchbruch, der f?r die Umsetzung des Konzepts in
ein Serienfahrzeug noch ben?tigt wird, ist eine gro?e
Lithium-Ionen-Batterie. Ein so genanntes "EV Range-Extender", also
ein Elektrofahrzeug mit Reichweitenverl?ngerung, w?rde einen Akkusatz
mit einem Gewicht von 181 Kilogramm ben?tigen. Experten hoffen, dass
eine solche oder ?hnliche Batterie zwischen 2010 und 2012 serienreif
ist.

Jon Lauckner, GM Vice President Global Program Management,
erl?utert, dass der Volt dank seines einzigartigen Baukonzepts als
Basis f?r mehrere Antriebsl?sungen mit Zukunftstechnologien dienen
und dabei einen Wettbewerbsvorteil f?r GM schaffen kann. "Heutige
Fahrzeuge basieren auf mechanischen Antriebssystemen, die fossile
Brennstoffe als Hauptkraftstoff verwenden", sagt Lauckner. Die Autos
von morgen m?ssten ?ber eine neue Antriebsarchitektur verf?gen, bei
der Elektrizit?t eine Rolle spielt. Der Volt ist das erste Fahrzeug,
das auf Basis des neuen E-Flex-Systems von GM entwickelt wurde.

"Das ist der Grund, warum wir auch eine Variante des Chevrolet
Volt mit Wasserstoff-Brennstoffzelle statt
Benzinmotor-EV-Range-Extender vorstellen", so Lauckner weiter. "Man
k?nnte den Generator auch mit einem Dieselmotor und
Biodiesel-Kraftstoff betreiben, um Strom zu erzeugen. Oder mit einem
Benzinmotor, der mit 100-prozentigem Ethanol (E100) arbeitet. Die
Hauptsache ist, dass all diese Alternativen mit dem E-Flex-System
m?glich sind." Laut Lauckner basiert das Volt-Konzeptauto auf einer
modifizierten zuk?nftigen Architektur, die der von aktuellen
GM-Kompaktwagen wie zum Beispiel dem Chevrolet Cobalt oder dem HHR
?hnelt.

Larry Burns, GM Vice President Research & Development and
Planning, sieht den weltweit wachsenden Energiebedarf und die
Abh?ngigkeit vom ?l als roten Faden durch die aktuellen Schlagzeilen:
"Ganz gleich, ob Sie die Energiesicherheit, den Klimawandel,
Naturkatastrophen, die hohen Benzinpreise, die unberechenbaren
Roh?lpreise oder deren Auswirkung auf die B?rse betrachten - all
diese Themen machen deutlich, wie wichtig die Diversifizierung des
Energiemix ist."

Burns weiter: "Heute gibt es mehr als 800 Millionen Pkw und Lkw
weltweit. In 15 Jahren werden es 1,1 Milliarden sein. Wir k?nnen
nicht weiterhin zu 98 Prozent von Erd?l abh?ngig sein, wenn wir
unsere Mobilit?tsanforderungen auch zuk?nftig erf?llen wollen. Es
muss etwas geschehen. Wir sind ?berzeugt, dass der Chevrolet Volt zur
n?tigen Vielfalt beitragen wird. Wenn nur zehn Prozent des
Verkehrsaufkommens weltweit durch Elektrizit?t abgedeckt w?rden, w?re
die Auswirkung enorm."

GM l?utet mit dem E-Flex-System ein neues elektrisches Zeitalter
ein

Das E-Flex-System von General Motors erm?glicht den Einbau
verschiedener Antriebssysteme in ein gemeinsames Chassis mit
Elektroantrieb. Ziel ist es, die weltweite Diversifizierung des
Energiemix zu unterst?tzen und das Stromnetz als Energiequelle zu
etablieren.

"Die DNA des Automobils hat sich seit ?ber 100 Jahren nicht
ver?ndert", erkl?rt Burns. "Fahrzeuge funktionieren ziemlich genauso
wie damals, als Carl Benz 1886 seinen 'Wagen ohne Pferde' vorstellte.
Mechanische Antriebssysteme werden uns sicherlich noch mehrere
Jahrzehnte begleiten. Dennoch sieht GM einen Markt f?r verschiedene
Arten von Elektrofahrzeugen, beispielsweise mit Brennstoffzellen oder
Benzin- und Dieselmotoren zur Reichweitenvergr??erung. Mit unserem
neuen E-Flex-Konzept k?nnen wir Strom aus Benzin, Ethanol, Biodiesel
oder Wasserstoff erzeugen. Wir k?nnen das Antriebssystem eines
Fahrzeugs exakt an die Bed?rfnisse und die Infrastruktur bestimmter
M?rkte anpassen. So k?nnte ein Autofahrer in Brasilien
100-prozentiges Ethanol als Kraftstoff f?r Generator und Batterie
nutzen. Ein Kunde in Shanghai k?nnte wiederum durch Solarenergie
gewonnenen Wasserstoff verwenden, um in einer Brennstoffzelle Strom
zu erzeugen, w?hrend in Schweden aus Holz gewonnener Biodiesel zum
Einsatz kommt."

Der Chevrolet Volt ist nur die erste Variante des E-Flex-Systems.
Mit einer gro?en Batterie und einem kleinen
1,0-Liter-Turbobenzinmotor ausgestattet, bietet der Volt eine
Reichweite von bis zu 1.030 Kilometern bei einem Verbrauch im
niedrigen einstelligen Bereich. GM wird in Zukunft noch weitere
Antriebsvarianten vorstellen.

Larry Burns: "GM arbeitet an einer Brennstoffzellenversion, die
dem Antriebssystem des Chevrolet Sequel ?hnelt. Anstelle der gro?en
Batterie und des kleinen Generators, die im Volt verwendet werden,
wollen wir ein Brennstoffzellensystem mit einer kleinen Batterie
nutzen, um die Bremsenergie zur?ck zu gewinnen. Da der Volt besonders
klein und leicht ist, w?rden wir nur etwa halb so viel
Wasserstoff-Speicherkapazit?t wie beim Sequel ben?tigen, um eine
Reichweite von rund 480 Kilometern zu erzielen." In zuk?nftigen
Systemen k?nnten Generatoren f?r die Kraftstoffe Diesel, Biodiesel
oder E100 eine Rolle spielen.

Auch umweltfreundliche Autos k?nnen optisch ansprechend sein

Die Proportionen des Chevrolet Volt erinnern an klassische
Sportwagen, sein Auftritt strahlt Agilit?t und Raffinesse aus.
21-Zoll-R?der und die klar gegliederte, straffe Karosserieform
unterstreichen diese Botschaft. Mit seinem athletischen Design zeigt
der Volt, dass ein umweltfreundliches Fahrzeug durchaus sehr sch?n
sein und eine ?sthetik verk?rpern kann, die die dynamischen
Fahreigenschaften zum Ausdruck bringt.

"Wir haben unsere weltweiten Ressourcen genutzt, um die
Designsprache f?r den Volt zu entwickeln", so Ed Welburn, Vice
President GM Global Design. "Ganz wichtig war, dass er ein echtes
Chevrolet-Gesicht bekommt, so, wie man es in der ganzen Welt kennt."

Ganz dem traditionellen Chevrolet "Bowtie"-Emblem verpflichtet,
sieht man dem Volt schon im Stand seine temperamentvollen
Fahrleistungen an, die unter der schicken Karosserie stecken - mit
klassischen "Chevy Power"-Designelementen, die an Camaro und Corvette
erinnern. Im Innenraum sorgen neuartige Technologien und Materialien
in Kombination mit ausgekl?gelter indirekter Beleuchtung f?r eine
leichte, luftige und unaufdringliche Atmosph?re.

"In erster Linie ist dieses Auto ein Technologietr?ger, der wenig
bis gar kein Benzin braucht. Uns fiel aber kein Grund ein, warum wir
Abstriche beim Design h?tten machen sollen", erl?utert Anne Asensio,
Executive Director GM Design. Sie ist Leiterin des Designteams, das
den Volt geschaffen hat, und zwar mit Gestaltungselementen aus den
GM-Studios auf der ganzen Welt.

"Wir wollten eine Fahrzeugkategorie, mir der alle unsere Designer
vertraut sind, also haben wir uns f?r einen Kompaktwagen
entschieden", so Asensio weiter. "So geht das Interieur auf einen
Entwurf aus England zur?ck, das Exterieur stammt vom Advanced Design
Team aus Michigan. Unsere Aufgabe bestand darin, ein Auto zu
entwerfen, das man sich leicht vorstellen kann - es sollte keine
wissenschaftliche Studie werden, darum geht es bei diesem Fahrzeug
nicht. Es war etwas Realistisches und Machbares gefragt, das zur
Marke Chevrolet passt."

zurück zu den News       News Archiv


Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.


Unsere Highlights